TE ARAROA
Alle Artikel zu meinem Hike auf dem Te Araroa-Trail in Neuseeland findet ihr hier!
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SCHOTTLAND
Jede Menge Fotos von unserer Rundreise durch Schottland und vom Trekking auf dem SkyeTrail findet ihr hier!
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REISEN IM CAMPERVAN?
Unbedingt! Lest hier den Bericht einer Rundreise durch die schottischen Highlands und entlang der Küste...
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17
Jun
2018
1

Cusco – 2 Tage Akklimatisation in der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches

Zwei Tage Höhenanpassung im 3.400 Meter hoch gelegenen Cusco. Und die zwei Tage waren durchaus abwechslungsreich. Morgen geht es dann in aller früh in den Bus und gegen Mittag endlich auf den Choquequirao Trek und damit auf unseren ersten langen Hike hier in Peru. Wir sind echt gespannt. Bislang setzt uns die Höhenluft und ganz unerwartet auch die Kälte hier in Cusco etwas zu…

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15
Jun
2018
2

Puerto Maldonado und das Tambopata National Reserve – 4 Tage im Dschungel des Amazonas

Puerto Maldonado. Nach knapp 40 Stunden Anreise von Deutschland aus sind wir in der etwas über 50.000 Einwohner zählenden Stadt Puerto Maldonado, die im peruanischen Teil des Tropenwaldes der Amazonas-Tiefebene liegt, angekommen. Und Puerto Maldonado entsprach mal so ganz unseren Erwartungen an eine südamerikanische Kleinstadt im Dschungel des Amazonas…

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10
Jun
2018
4

Peru und Bolivien: Auf in ein neues Abenteuer…

Es ist soweit. Nach den zuletzt fünf Monaten in Neuseeland auf dem Te Araroa-Trail und dem sechswöchigen Erholungsaufenthalt in Deutschland geht es nun nach Peru und Bolivien und damit ins Herz von Südamerika. Gerade befinde ich mich nach achtstündigem Flug in einer Maschine der Air Canada am Flughafen in Toronto und warte mit Christian, meinem Kumpel, mit dem ich diese Reise antrete, auf den nächsten Flug…

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20
Apr
2018
4

Neuseeland nach dem Trail: Ben Lomond, Hobbingen und der Sprung vom Skytower in Auckland

Eine Woche ist nun vergangen seit ich den Te Araroa in Bluff beendet habe. Und ehrlich gesagt, die Zeit nach dem Trail stellt sich für mich schon irgendwie als neuerliche Herausforderung heraus. War ja aber auch zu erwarten. Wie soll man auch ohne Weiteres nach viereinhalb Monaten tagtäglichen Hikens zurück in ein Leben gelangen, dass nicht daraus besteht, jeden Tag laufen zu gehen? An sich wollte ich nach einigen Restdays ein paar Tageshikes in die Berge unternehmen, aber nach dem ersten Hikingtag, an dem ich den Ben Lomond bestiegen habe, musste ich feststellen, dass meine Knie zumindest vorübergehend hinüber sind. Ich hoffe mit einer längeren Pause ist’s getan. Also kam für mich nur Ausruhen in Frage… Was das Zeug hält… Wie unspannend, dürft ihr jetzt in den Raum werfen 😉 Aber ich habe die Zeit immerhin noch genutzt um Queenstown kulinarisch ausgiebig zu genießen. Von Auckland aus habe ich dann das Hobbingen-Filmset besucht. Und für meinen Abflugtag habe ich mir spontan einen dann doch wieder aufregenden Abschluss meiner Neuseelandreise vorgenommen: den Sprung vom höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre, dem Skytower in Auckland…

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11
Apr
2018
12

Tag 138 Invercargill bis Bluff (40 Kilometer)

„Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen.“ So hat es Mahatma Ghandi, jener berühmte indische Revolutionär und Pazifist einmal gesagt. Und ich finde dieses Zitat auch für meine Reise auf dem Te Araroa wahnsinnig treffend. Ich habe es geschafft. Ich habe den Te Araroa beendet. Und in den vergangenen 138 Tagen auf dem Trail habe ich mehr denn je erfahren, welch einfache Wahrheit diesen Worten auch für mich innewohnt. Der Trail hat mir soviel geschenkt. Aber er hat mir auch alles abverlangt. Er war die aufregendste Reise meines Lebens und zugleich auch die größte Herausforderung, der ich mich bislang gestellt habe. Ich habe gebissen und gekämpft. Ich habe völlig durchgeschwitzt in sengender Hitze und völlig durchgenässt in Regen, Hagel und Eiseskälte gehikt. Ich bin gestürzt, habe geblutet, mir Beine und Arme aufgerissen. Ich bin unter Schmerzen gelaufen, habe vor Schmerzen geschrien und beinahe geglaubt es ginge nicht weiter. Aber ich habe nicht aufgegeben und mich weiter vorwärts gekämpft. Ich habe hunderte von Flüßen gefurtet, stand darin teils bis zur Brust im Wasser, habe mich durch dichte Wälder und Sümpfe geschlagen, bin auf meinem Wegen in regelrechten Schlammmassen versunken und querte unzählige Berge und Bergketten. Ich habe Momente erlebt, an denen ich an mir und diesem Wagnis fast verzweifelt bin, aber ich habe nicht aufgegeben. Ich wollte nicht aufgeben. Bei allem Schmerz und all den Mühen: ich habe gelacht. Ich habe unendlich viel gelacht. Ich habe die pure Freiheit und das Abenteuer genießen dürfen. Ich habe neue Freunde gefunden und eine solch herzliche Gastfreundschaft und einen solchen Zusammenhalt erleben dürfen wie er mir unvorstellbar erschien. Ich habe welche der schönsten Flecken auf dieser Erde sehen und erleben dürfen. Es gab unzählige magische Sonnenauf- und -untergänge, ebenso unzählige fantastische Ausblicke von hohen Gipfeln, eine unendliche Weite unberührter Landschaften… Dieser Trail war so intensiv und wird mich lange nicht loslassen. Danke Te Araroa! Danke Neuseeland!

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10
Apr
2018
1

Tag 137 Oreti Beach bis Invercargill (22 Kilometer)

The last day before Bluff. Langsam wird das Ende des Trails immer greifbarer und irgendwie auch das Grinsen im Gesicht immer breiter. Und das trotz des Sonne-Wind-Regen-Hagel-Mixes, der den lieben langen Tag über anhielt. Heute bin ich wetterbedingt nur bis Invercargill gelaufen. Damit steht für morgen noch eine volle letzte Tagesetappe von über 30 Kilometern an und anschließend… ich hab ehrlich gesagt noch keine Ahnung, aber es werden sicher einige Drinks dabei sein 😉

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9
Apr
2018
2

Tag 136 Colac Bay bis Oreti Beach (23 Kilometer)

Das Ninety-Mile-Beach-Revival. Es begann heute. Zwar keine drei Tage Beachwalking, aber es sind zumindest anderthalb Tage, die ich nun kurz vor dem Ziel in Bluff weitestgehend am Strand laufe. Im Unterschied zu meinem Start des Te Araroa am Ninety-Mile-Beach Ende November des vergangenen Jahres ist es hier beim Beachwalking nun jedoch echt kalt. Und die Wettervorhersage spricht nicht unbedingt von wärmeren Temperaturen. Es soll weiterhin ordentlich Regen und Wind geben. Für heute Nacht sind zudem in verschiedenen Teilen Neuseelands Sturmfluten, Gewitter, Temperaturstürze und selbst Tornados angekündigt. Die Southlands, in denen ich mich gerade befinde, sollen von Gewitter und Tornados verschont bleiben, nicht jedoch von einem heftigen Temperatursturz um knapp 10 Grad und wenn es ganz schlecht läuft, auch nicht von der Sturmflut…

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8
Apr
2018
2

Tag 135 Martins Hut bis Colac Bay (30 Kilometer)

Das letzte Mal durch einen matschigen und überwucherten Track im Wald. Das letzte Mal über umgestürzte Bäume hinwegsteigen und -klettern. Zumindest für den Te Araroa 😉 Ich hab es gerade auch etwas über nach den weiteren 25 Waldkilometern durch den Longwood Forest heute… Vermutlich spielt aber auch eine Rolle, dass mir ab dem Mittag abermals kalter Regen und Wind zusetzten. Nun folgen weitestgehend übrigens nur noch Straße und Strand auf dem Te Araroa. Ich befinde mich hier in der Colac Bay wieder am Meer…

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7
Apr
2018
1

Tag 134 Merriview Hut bis Martins Hut (29 Kilometer)

Kurz vor Schluss wird der Trail echt nochmal zur Herausforderung und stellenweise auch zur Qual. Ich glaube ich habe bis heute bislang keinen Tag gehabt, an dem ich unentwegt gefroren haben. Zudem habe ich bis heute auch noch keinen Tag gehabt, an dem es so viel Schlamm gab. Und das will jetzt am Ende des Te Araroa schon was heißen, denn Schlamm war doch neben Nässe mein beinahe steter Begleiter auf dem Trail. Der erste Teil des Longwood Forest, dem letzten Waldpart des gesamten Trails, bestand nach den Regenfällen des gestrigen Tages und der vergangenen Nacht jedoch einfach nur aus Matsch und Modder. Ein Track war beizeiten wirklich kaum noch vorhanden. Zudem steckte ich vom gestrigen Tag in nassen und klammen Klamotten. Das erwartete gemütliche Auslaufen nach Bluff ist das damit bislang keineswegs…

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