PERU
Das sagenumwobene Reich der Inka: Alle Artikel von meiner Backpackingreise in Peru findet ihr hier!
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BOLIVIEN

Abenteuerwoche in Bolivien: eine Jeeptour durch die Salar de Uyuni, Mountainbiken auf der Death Road und die Besteigung eines 6.000 Meter hohen Gipfels: des Huayna Potosi! Alle Artikel findet ihr hier!

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TE ARAROA
3.000 Kilometer zu Fuß durch Neuseeland! Alle Artikel zu meinem Hike auf dem Te Araroa-Trail findet ihr hier!
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SCHOTTLAND

Jede Menge Fotos von der Rundreise im Campervan durch Schottland und vom Trekking auf dem SkyeTrail findet ihr hier!

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REISEN IM CAMPERVAN?

Unbedingt! Lest hier den Bericht einer Rundreise durch die schottischen Highlands und entlang der schottischen Westküste...

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16
Mai
2021

Nationalpark Jotunheimen – Trekking im Reich der Riesen

Es gibt kaum Momente und Augenblicke, an denen ich mich lebendiger, freier und stärker gefühlt habe, als wenn ich für längere Zeit draußen in der Natur und der schier unendlichen Weite der Wildnis unterwegs gewesen bin. Sei es stehend auf der Spitze eines südamerikanischen Gipfels, den ich gerade mit Eispickel und Steigeisen bei klirrend kalten Minustemperaturen bestiegen habe. Oder während eines solch prägenden Trails wie dem neuseeländischen Te Araroa, der mit Entbehrungen und Schmerzen, aber auch unzähligen Momenten des Glücks und der Magie aufgewartet hat. Unsere Natur und unsere Umwelt ist voll von unendlicher Schönheit und offenbart dabei eine so gewaltige Kraft. Ob das Wolken- und Lichtspiel, welches sich hoch droben auf dem Gipfel während eines Sonnenuntergangs zeigt, die tosende Brandung des Meeres mit ihrer sprühenden wie salzigen Gischt an der Küste, das unendliche Grün weiter Felder und Wälder, durch welche ein leises Flüstern des Windes im Blätterrauschen oder sich wiegenden Halmen zu hören ist, die faszinierenden Bewegungen des Polarlichts, welches gleich vollendeter Magie am Himmel tanzt, oder aber auch einfach die Ruhe und Einsamkeit solch zerklüfteter Landschaften mit ihren majestätischen Gletschern und beeindruckenden Gebirgsmassiven wie sie in den rauen Bergen Skandinaviens zu finden sind. Dort draußen, fernab der Zivilisation, erscheint das Wesentliche dieser Welt häufig um ein vielfaches näher und das Leben selbst intensiver… Eine Erfahrung, die ich jedem von uns einmal wünsche, sie zu machen und zu teilen.

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31
Jul
2020

Ein Bulli namens Le Bouton. Komm, starten wir den Motor! Fahren wir los…

„Das Wichtigste ist nicht unbedingt das Ziel der Reise, sondern die Art wie man reist…“ Und yes, ich tue das künftig (auch) mit einem VW Bulli! Ich habe mir einen Traum erfüllt und mein kleines rotes Cabrio – das vermutlich eh nie ganz zu mir gepasst hat… – gegen einen VW T5 Transporter umgetauscht, der in den vergangenen Wochen und Monaten zu einem waschechten rollenden Schlafzimmer mit Aussicht umgebaut wurde. Und das macht mit etwas Anlauf immerhin knapp 160 km/h in der Spitze. Das kann sicher nicht jeder von seinem Schlafzimmer behaupten!

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17
Jul
2020

Die Watzmannüberschreitung: Königstour der Berchtesgadener Alpen!

Es war eine Idee, die Mitte Februar noch vor der Corona-Pandemie auf dem Rückweg aus dem letzten Snowboard-Urlaub entstand: die Überschreitung des Watzmanns in den Berchtesgadener Alpen. Eine anspruchsvolle, meist in zwei Tagen begangene Tour im hochalpinen Gelände über den mit 2.713 Metern dritthöchsten Berg Deutschlands. Ich selbst hatte die Berchtesgadener Alpen und damit auch den Watzmann als dessen Wahrzeichen und vermeintlich einen der schönsten Berge der Welt noch nie erblickt, doch war ich nach kurzem Einlesen in die Tour, die Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine starke Kondition erfordert, schnell begeistert. Nicht zuletzt vermutlich, weil auf meiner Bucket List seit einigen Jahren ein Kletterkurs in den Berchtesgadener Alpen verzeichnet ist, an dessen Ende die Durchsteigung der Watzmann Ostwand in einer geführten Tour stehen soll und ich bislang noch nicht einmal einen Blick auf die immerhin höchste Wand der Ostalpen geworfen hatte…

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5
Jul
2019

Tag 14 Cape Wrath Trail – Finish im Nebel! Von der Strathchailleach Bothy bis Cape Wrath (10 Kilometer)

Es gab Zeiten auf diesem Trail, da habe ich nicht gedacht, dass ich den Leuchtturm von Cape Wrath zu sehen bekomme. Ich habe nach der Wildnis von Knoydart in den ersten Tagen des Trails schwer mit mir gerungen und war echt nahe dran den Trail abzubrechen. Doch nun hab ich heute Cape Wrath, das Kap des Zorns, im strömenden Regen, pfeifendem Wind und bei Nebel erreicht! Yeeeeeeesssssss! Ich könnte glücklicher nicht sein. Es war verdammt hart zwischenzeitlich, aber es war auch sehr lohnenswert, selbst dann noch als das Wetter in der zweiten Hälfte des Trails umschlug und Niesel- bis Starkregen, Wind- bis Sturmböen und reißende Flüsse mir das Vorankommen im schottischen Hochland erschwerten. Nun aber erst mal zu meinem letzten Tag, der bei der Kilometerangabe in meiner Artikelüberschrift zugegeben vermeintlich ein kurzer war, doch einige Überraschungen und ein gutes Dutzend weglose Extrakilometer nach dem Trailende für mich bereithielt!

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4
Jul
2019

Tag 13 Cape Wrath Trail – Auf den letzten Metern ausgebremst! Von Kinlochbervie zur Strathchailleach Bothy (16 Kilometer)

Wie es sich gestern schon angekündigt hat, bin ich heut nicht zum Cape Wrath gelangt. Der Sturm und der heftige Regen machten mir einen ziemlichen Strich durch die Rechnung. Ich bin zwar einige Stunden im Regen gelaufen, habe dann aber irgendwann völlig durchnässt und frierend geplant Zuflucht in der Strathchailleach Bothy, etwa 10 Kilometer südlich des Cape Wrath, gesucht. Gerade rechtzeitig, denn am Nachmittag öffnete der Himmel seine Schleusen erst recht…

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3
Jul
2019

Tag 12 Cape Wrath Trail – Kurz vorm Schluss ein Gewaltmarsch! Von der Glencoul Bothy bis Kinlochbervie (43 Kilometer)

Kinlochbervie! Die letzte Siedlung vor Cape Wrath, dem Kap des Zorns! In einem zwölfstündigem Gewaltmarsch hab ich das Dorf im beinahe äußersten Nordwesten Schottlands erreicht. Beinahe daher, da der nun nur noch etwa 25 Kilometer von mir entfernte Leuchtturm von Cape Wrath am äußersten nordwestlichsten Punkt Schottlands liegt. Weit ist es also nicht mehr. Doch das Kap des Zorns macht seinem Namen eine gewisse Ehre. Ich werde es morgen aller Voraussicht nach noch nicht erreichen. Warum das so ist und mein Bericht vom heutigen Tag nun hier…

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2
Jul
2019

Tag 11 Cape Wrath Trail – Was für ein Kampf! Von River Oykel bis Glencoul Bothy (33 Kilometer)

Die Königsetappe! Nicht die offizielle. So eine gibt es nicht. Aber ich denke, dies war meine. Ich hab heute mehr gekämpft als an allen anderen Tagen auf dem Trail, ja selbst mehr als an den Tagen als ich die Probleme mit meinem Fuß hatte, die übrigens noch nicht wieder aufgetreten sind. Der Weg heute bis zur Glencoul Bothy war mehr als herausfordernd und ich brauchte geschlagene zehneinhalb Stunden ohne auch nur eine wirkliche Pause länger als fünf Minuten zu machen. Woran es lag? Schwieriges Terrain vor allem, zeitweise schwieriges Wetter und an einem unfreiwilligem Tauchgang im Moor…

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1
Jul
2019

Tag 10 Cape Wrath Trail – Unverhofftes Glück! Von den Ruinen von Glen Douchary bis River Oykel (29 Kilometer)

Es regnet und regnet und regnet. Die ganze Nacht bereits hindurch. Es nimmt irgendwie kein Ende. Manchmal ist der Regen schwächer und mal pladdert es wieder wie verrückt. Dann schlägt mir der Wind richtig dicke Tropfen an die Zeltaußenwand. Der Boden war ja gestern Abend schon längst aufgeweicht und trotz meiner etwas erhöhten Lage hat es mir entsprechend auch die ganze Nacht hindurch Wasser durch den Zeltboden ins Zeltinnere gedrückt. Ich hab es im Zweistundentakt mit meinem Handtuch aufgewischt und musste dieses heute morgen erst mal ordentlich auswringen…

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