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Nov
2017
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Schottland im Campervan – Highlands und Küste im Spätsommer 2016 Teil 1

Nach meiner Trekkingtour im Frühjahr 2016 auf der Isle of Skye, der größten Insel der Inneren Hebriden, und unzähligen Fotos traumhafter schottischer Landschaften war es nur eine Frage der Zeit, bis meine Frau Steffi und ich noch mal gemeinsam nach Schottland für eine längere Tour aufbrechen wollten. Nur ein paar Monate später entschieden wir uns bereits dazu, kurzfristig von Ende August bis Mitte September zur Heideblüte nach Schottland zu touren. Da wir unserer Hündin Finja den Flug nicht zumuten wollten, reisten wir mit dem Auto an. Insgesamt nahmen wir uns knapp drei Wochen Zeit. In dieser wollten wir das wildromantische Hochland erleben aber auch den rauen Landschaften an Schottlands Westküste einen Besuch abstatten. Den ersten Teil unseres Reiseberichtes könnt ihr nun hier lesen…

Edinburgh – Ein vorgezogener Trip in die schottische Hauptstadt

Kurzfristig hatten wir uns vor der längeren Reise noch dazu entschlossen, der schottischen Hauptstadt Edinburgh einen vorgezogenen Besuch abzustatten. Die Gelegenheit, die sich auf recht gute Karten für das Military Tattoo im Edinburgh Castle ergeben hatte, konnten und wollten wir nicht verstreichen lassen – zumal das Tattoo schon seit einiger Zeit auf unser Bucket List stand. Kurzerhand schlugen wir also zu und flogen Mitte August zunächst für drei Nächte auf Städtetrip nach Edinburgh.

Edinburgh. Welch eine Kulisse. Und was für eine Vielfalt an Kultur und Geschichte. Die Stadt hat uns wirklich in ihren Bann gezogen. Nicht umsonst wird sie mit ihrer Royal Mile, die sich vom Edinburgh Castle hinunter zum Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz der Queen in Schottland, erstreckt, ihren vielen engen mittelalterlichen Gassen und Märkten in der Old Town, den unzähligen Kathedralen, Schlössern, Parks und Hügeln mit einzigartig schönen Aussichten und der klassizistischen New Town als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. Wir schließen uns da gerne an. Selten haben wir eine so schöne Stadt gesehen.

Wenn ihr irgendwann einmal die Möglichkeit habt, nach Edinburgh zu kommen, solltet ihr also nicht zögern. Es lohnt sich. Und nehmt euch nicht nur die klassischen Touristenziele vor. Das Castle ist großartig, keine Frage, und auch der Palace of Holyroodhouse lohnt einen Besuch, aber neben dieses Hauptsehenswürdigkeiten sind es doch auch die vermeintlich kleinen Dinge und Erlebnisse, die den Städtetrip erst zu einem rundum gelungenen Erlebnis machen. Unsere Tipps: genießt ein traditionelles Scottisch Breakfast im Elephant House, dem Café, in dem J.K. Rowling z.B. ihre Harry Potter-Romane verfasst hat. Nehmt euch Zeit für High Tea und auf jeden Fall für den ein oder anderen Pubbesuch mit Livemusik. Edinburghs Pubszene ist so vielfältig. Falls ihr zufällig zur Festivalsaison in Edinburgh seid: großartig. Beim Fringe Festival, dem größten Kulturfestival der Welt, platzt die Royal Mile aus allen Nähten. Auf jedem Platz, an jeder Ecke gibt es gleich mehrere Straßenkünstler und Musiker zu erleben und zu bestaunen. Und wenn ihr es zwischendurch etwas ruhiger mögt: verbringt ein paar Stunden mit fantastischer Aussicht am Carlton Hill oder besteigt den Arthurs Seat, das ist Edinburghs Hausberg und irgendwie ein Stück Highlands mitten in der City. Natur pur!

Das Military Tatto war übrigens große klasse. Drums & Pipes vor der Kulisse des Edinburgh Castle. Wahnsinn. Wenn wir die Gelegenheit haben, werden wir das sicher noch einmal erleben.

Der eigentliche Trip – Eine mühseelige Anreise

Nur anderthalb Wochen nach dem eher spontanen Trip in Schottlands Hauptstadt begann dann unsere eigentliche Tour in die schottischen Highlands und entlang der Westküste. Natürlich stand zuerst der unschöne Part der Anreise auf dem Programm. Abreise in der Nacht, dann am frühen Nachmittag durch den Eurotunnel nach Südengland. Bis dahin klappte alles wunderbar. Selbst die Fahrt durch den Eurotunnel war mit Hund völlig problemlos und entspannt.

Mit einigen Zwischenübernachtungen sollte es dann ganz entspannt weiter Richtung Norden nach Schottland gehen. Aus „ganz entspannt“ wurde dann allerdings „ziemlich mühseelig“. Im Süden Englands erfuhren wir beim Frühstück von unserer B&B-Gastgeberin, dass wir uns für die Fahrt nach Schottland, die uns immerhin knapp 800 km quer durch England führen sollte, ein Bank Holiday Weekend ausgesucht hatten. An diesen verlängerten Wochenenden bricht in Großbritannien irgendwie das Chaos aus, und das auch noch in alle Himmelsrichtungen. Einfach jeder scheint an diesen Wochenenden on the road zu sein… Bis dahin hatten wir doch fest geglaubt, dass Staus auf der Autobahn, zumindest längere, so ein ureigenes deutsches Ding sind. Naja, das war dann wohl ein Irrglaube. Daher unsere Empfehlung: wenn ihr mal eine Reise durch Großbritannien oder auch Irland plant, checkt vorab die Daten der Bank Holiday Wochenenden. Das könnte euch viel Stress sparen.

Unsere Terminwahl war natürlich völlig unbewusst. An dem Umstand, dass wir es ziemlich zäh voran ging, änderte das natürlich aber gar nichts. Aber wir kamen an und zum Glück hatten wir unsere Zwischenübernachtungen auch vorgebucht. Im Lake District National Park im Nordwesten Englands blieben wir gleich zwei Nächte in einem richtig hundefreundlichen Country House. Absolut empfehlenswert. Wir drei haben uns richtig wohl gefühlt. Am kommenden Tag hatten wir genügend Zeit, eine längere Wanderung durch den Lake District National Park zu unternehmen. Traumhaft. Während der Süden und die Mitte Englands doch ziemlich trist daherkam, weil die Natur verdorrt vom langen Sommer war, blühte und grünte es hier in allen Tönen. Die sattgrüne Landschaft hat uns richtig an Irland erinnert.

Nach der zweiten Übernachtung und einem Frühstück mit Kippers – das ist ein geräucherter Hering mit Spiegelei und ganz sicher eine dieser britischen Frühstücksspezialitäten, auf die manch einer gerne verzichten kann – ging es zunächst zum Hadrianswall. Von der alten römischen Wallanlage, die nahe der heutigen Grenze von Schottland zu England liegt, ziehen sich quer durchs ganze Land deutliche Überreste. Nach diesem Zwischenstopp ging es dann weiter nach Schottland. Zunächst durch die sanfte Hügellandschaft der Lowlands bis hinauf nach Forfar, einer  überschaubaren Kleinstadt oberhalb des Fifth of Forve, an dem auch Edinburgh liegt. Dort stand ein Autotausch auf dem Plan.

Little Miss Sunshine – Umstieg in den Campervan

Im Gegensatz zur Trekkingtour im April, die ich mit meinem Kumpel Christian unternommen hatte, war Rucksack und Zelt für uns drei für den langen Trip keine Option. Wir wollten schließlich deutlich mehr vom Land sehen und dafür mobil sein. Dennoch wollten wir den Urlaub auch entspannt angehen. Die Lösung: wir hatten für die folgenden zwei Wochen einen zwar alten, dafür aber umso liebenswerteren VW Bulli gemietet. Ein Volkswagen T2, Baujahr 1972, knallgelb und mit dem wohlklingendem Namen Little Miss Sunshine.

Von diesen alten Campervans gibt es in Großbritannien wirklich Unmengen. Es gibt ganze Urlaubsportale, auf denen ihr die Vans mieten könnt.

Litte Miss Sunshine versprach uns absolute Unabhängigkeit. Eine zum Bett umklappbare Rücksitzbank, eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank, Spüle und Gasherd, ein kleiner Klapptisch und last but not least, vier Räder zum Fortbewegen. Das ging zwar ziemlich langsam und auch nicht pannenfrei, aber wir hatten ja auch keinen Wettlauf vor uns. Insoweit war alles perfekt, ein großartiges Abenteuer lag vor uns. Für uns tatsächlich auch das erste Mal im Camper!

Ein erster Zwischenstopp an Schottlands Ostküste

Unsere Tour im Campervan startete zunächst mit einer ersten Übernachtung an der schottischen Ostküste. Wir parkten Little Miss Sunshine auf einem kleinen Campingplatz direkt am Meer. Einwohnen war angesagt. Am nächsten Tag fuhren wir dann entlang der Küste Richtung Norden nach Dunnotar Castle. Dabei handelt es sich um die Ruinen einer trotzig auf einem Felsen am Meer thronenden und daher vermutlich uneinnehmbaren Burganlage. Entsprechend wurden in Dunnotar Castle einst auch die schottischen Kronjuwelen in Sicherheit gebracht. Der Besuch hat sich gelohnt, auch wenn man merkte, dass es sich bei Dunnotar Castle um eine der bekannteren Sehenswürdigkeiten Schottlands handelt.

Der Cairngorms National Park – Heideblüte satt

Weiter ging es ins Landesinnere in den Cairngorm Mountains Nationalpark. Die im Osten Schottlands noch sehr sanfte und vielfach landwirtschaftlich genutzte Landschaft ließen wir nach und nach hinter uns. In den Cairngorm Mountains wurde es zunehmends hügliger, dann bergiger. Von Besiedlung natürlich kaum eine Spur mehr. Hier, mitten in den Highlands, hatten wir auch unsere erste Panne mit Little Miss Sunshine: beim Schalten vom zweiten auf den dritten Gang löste sich der Schalthebel. Da ging natürlich nichts mehr. Naja, außer links ranzurollen, das Warndreieck aufzustellen, einen Kaffee zu kochen und auf Hilfe zu warten. Zwei Stunden später war der Kaffee getrunken, die Hilfe da und das Problem gelöst. Glücklich konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Da der Tag allerdings schon ziemlich vorangeschritten war, parkten wir Little Miss Sunshine einsam auf einem kleinen abgelegen Parkplatz in den Cairngorms. Die Heidelandschaft stand hier in voller Blüte. Wahnsinn. Aus der Lüneburger Heide kannten wir immer mal wieder so blühende Heideflecken, aber Heidekraut soweit das Auge reicht war auch für uns was neues. Wunderschön! Auch Finja war hellauf begeistert.

Das Highland Folk Museum bei Newtonmore

Am nächsten Tag ging es zum Highland Folk Museum in der Nähe von Newtonmore. Dabei handelt es sich um ein Freilichtmuseum, in welchem das Leben im schottischen Hochland von der frühen Neuzeit bis in die Nachkriegszeit in verschiedenen Teilbereichen dargestellt wird. Das gesamte Museum ist kostenfrei, es wird lediglich um eine kleine Spende zum Erhalt gebeten. Hunde dürfen allerdings nicht auf das Gelände. Gespannt waren wir hier vor allem auf das rekonstruierte Dorf Baile Gean aus dem 17. Jahrhundert. In diesem wurden auch einige Szenen der Serie Outlander gedreht. Wir hatten die Serie hier in Deutschland noch kurz vor der Abreise gesehen. Steffi hatte auch alle Bücher gelesen. Entsprechend konnten wir uns leicht für die Schauplätze und Drehorte begeistern. Die übrigen Teile des Freilichtmuseums waren zwar auch schön, aber nicht so interessant wie das rekonstruierte Dorf, zumal wir aus den übrigen gezeigten Epochen bereits in Irland einige sehr schöne Freilichtmuseen, die dann auch durch Schauspieler belebt wurden, gesehen hatten.

Den Abend und die Nacht verbrachten wir dann nach einem Strandbesuch in der Nähe von Nairn auf einem kleinen, in einem Kieferwald gelegenen Campingplatz ehe es am nächsten Tag zum Culloden Battlefield östlich von Inverness ging.

Das Culloden Battlefield – Geschichte pur

Culloden war der Schauplatz der letzten großen Schlacht auf schottischem Boden. Am 16. April 1746 trafen hier die für den schottischen König James II. kämpfende Jakobiten-Armee unter der Führung von Bonnie Prince Charlie und die Truppen des Herzogs von Cumberland, die für den englischen König Georg II. aus dem Hause Hannover kämpften, aufeinander. Bonnie Prince Charlie, der Sohn von James II, war erst im Jahr zuvor aus dem Exil nach Schottland gelangt und hatte die schottischen Clans um sich versammelt. Nachdem er mit den Jakobiten beinahe bis London vorgestoßen war, trat seine Armee uneinig hinsichtlich des weiteren Vorgehens überraschend den Rückzug an und bezog schließlich wieder in Schottland nahe Inverness Stellung ehe es dann im Moor von Culloden zur entscheidenden Schlacht zwischen Jakobiten und Engländern kam. Wer sich in schottisch oder englischer Historie auskennt oder wer die Serie Outlander gesehen oder die Bücher dazu gelesen hat, kennt die Geschichte und deren Ausgang sicher: die Schlacht war ein schieres Gemetzel. Die Jakobiten erlitten innerhalb kürzester Zeit eine vernichtende Niederlage. Gefangene wurden nicht genommen. Selbst jene, die versuchten zu fliehen, wurden grausamst von den Truppen des Herzogs niedergemetzelt.

Die Schlacht von Culloden führte letztlich zum Untergang der Highlanderkultur. Nach diesem letzten von mehreren Jakobitenaufständen wurde das schottische Clansystem vollständig gebrochen. Clanssymbole wurden verboten, die Clanskultur und die gälische Sprache grausamst von den englischen Truppen unterdrückt.

Auf dem Schlachtfeld selbst erinnern verschiedene Gedenksteine an die Gefallenen: Highlander wie auch Engländer. Zudem sind die Postionen der Armeen und Geschütze durch Flaggen im Gelände gekennzeichnet.

Direkt neben dem Schlachtfeld informiert ein Besucherzentrum wahnsinnig umfassend und anschaulich über die Schlacht und das gesamte Geschehen in deren Vorfeld wie auch im Nachhinein. So erlebbar wie hier haben wir das bisher in keinem Besucherzentrum erlebt. Wir hatten für Culloden ursprünglich nur einen kurzen Besuch des Schlachtfelds eingeplant. Letztlich hielten wir uns aber aufgrund des Besucherzentrums fast einen halben Tag lang in Culloden auf. Dabei wird im Besucherzentrum nicht nur die Schlacht selbst in beinahe allen Details nachgezeichnet. Die gesamten Hintergründe des Jakobitenaufstandes und dessen gesamter Ablauf wird mit verschiedensten audio-visuellen Mitteln aus Sicht der Engländer wie auch der Jakobiten dargestellt. Grandios, wenn auch bedrückend zu erfahren, welches Leid einst an dieser Stelle stattgefunden hat.

Auf dem Loch Ness Richtung Urqhuart Castle

Nach dem Besuch von Culloden fuhren wir über Inverness zum Loch Ness. Trotz zweistündiger Bootsfahrt zum Urqhuart Castle haben wir Nessie nicht gesehen. Nun ja, abgesehen von den vielen Plüschtieren und sonstigen Souvenirs in verschiedenen Shops am See. Dafür hatten wir kurz vor dem Campingplatz für die Nacht bei Drumnadrochit unsere zweite Autopanne: ein Gestänge am Aufstelldach war gebrochen. Das wiederum führte dazu, dass sich das Aufstelldach unseres Campervans nicht mehr komplett schließen ließ, so dass der Fahrtwind das Dach bei höherer Geschwindigkeit selbst aufzustellen versuchte. Zum Glück ist die Campervangesellschaft in Schottland, was solche Pannen angeht, sehr hilfsbereit. Bereits in Inverness führte ein weiterer Vanvermieter eine Notreparatur durch, so dass wir unsere Fahrt am nächsten Tag in nordwestlicher Richtung durch die Highlands Richtung Ullapool fortsetzen konnten.

Quer durch die Highlands zur Westcoast

Auf der Fahrt Richtung Nordwesten hatten wir ziemlich durchwachsenes Wetter. Zuweilen konnte man aber erahnen, was für ein tolles Panaroma der Highlands sich einem bei schönem Wetter bieten muss. Uns blieb es weitestgehend leider verwehrt. Ist aber nicht schlimm. Letztlich ist das für uns noch ein Grund mehr, noch mal nach Schottland zu kommen.

Einen ersten Zwischenstopp legten wir am Corrieshalloch Gorge Naturreservat ein. Vom Parkplatz aus führte eine kurze Wanderung zur Corrieshallschlucht, in die sich die Wasserfälle Falls of Measach über 40 Meter tief donnernd zu Tal hinabstürzen. Das Spektakel kann man sehr gut von einer ziemlich alten Hängebrücke, die direkt bei den Wasserfällen über die Schlucht gespannt ist, verfolgen.

Entlang der schottischen Westküste

Die Highlight und besseres Wetter kamen dann mit den ersten Abschnitten der schottischen Westküste. Die engen Küstenstraßen, die wir entlangfuhren, boten uns hinter jeder Kurve ein neues grandioses Panorama. Im Zusammenspiel der schnell ziehenden Wolken mit der Sonne entstanden unglaublich schöne Lichtstimmungen, die die Landschaft richtig magisch erschienen ließen. Später sollten wir davon noch deutlich mehr sehen, insbesondere auf der Isle of Skye – hierzu , vor allem Fotos, seht ihr dann im zweiten Teil des Berichts.

Für die Nacht wollten wir einen Campingplatz mit dem vielversprechenden Namen Big Sands aufsuchen. Bei einem Tankstopp in Laide, einem winzigem Dorf an der Küste, bekamen wir dann jedoch von einem Einheimischem einen Tipp für eine in den Dünen gelegene Campingmöglichkeit mit fantastischer Aussicht. Da sie nur ein paar Meilen entfernt sein sollte, wagten wir den Abstecher, der eine schmale und abgelegene Straße entlang führte. Dann standen wir mitten in den Dünen an einer kleinen Bucht mit traumhaft schönen Sandstrand. Und zum allem kam auch noch ein unglaublicher Sonnenuntergang hinzu.

Wahnsinn, so hatten wir uns das für den Trip vorgestellt. Und auch Finja fühlte sich pudelwohl. So pudelwohl, dass sie am nächsten Tag, als wir nach spätem Frühstück und Strandspaziergang wieder aufbrechen wollten, mal so gar keine Anzeichen machte, wieder in Little Miss Sunshine einsteigen zu wollen. Stattdessen lief sie immer nur um den Van herum oder kroch, wenn wir sie etwas deutlicher aufforderten in den Van zu kommen, aus Protest darunter. Irgendwie tat es uns doch selbst schon etwas in der Seele weh, mit ihr von diesem tollen Flecken Erde wieder zu wegfahren… Aber wir gaben ihr das Versprechen wiederzukommen. Diesen Urlaub klappte das leider nicht, aber Schottland steht weiterhin ganz oben auf der Liste künftiger Reiseziele.

Mehr von unserem Trip im Campervan durch Schottland lest ihr hier im zweiten Teil des Reiseberichts…

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